„Aus alt mach neu“, „nicht verschwenden, wieder verwenden“, „from trash to treasure“ für Upcycling gibt es diverse Slogans und doch verbinden viele Menschen damit noch zu oft Basteleien aus Klopapierrollen.
Ich bin angetreten um dieses Image zu ändern: statt auf Leinwand entstehen meine Bilder auf Flächen aus Altpapier wie Visitenkarten, Flyern oder Pappverpackungen.




Die Basis stellen Holzfaserplatten dar, die mal eine Schrankwand oder Teil eines Regals waren. Sogar die Rahmen werden teilweise aus Altholz gefertigt.
Hochwertige Originale Malereien auf Material, das die meisten Menschen achtlos entsorgen. bei mir wird es zur Grundlage von Kunst.
Die Motive meiner Gemälde erzählen von ruhigen Momenten in der Natur, Stille und dem Sein im eigenen Rhythmus. Der Prozess des Sammelns, Schichtens und langsamen Aufbauens ist selbst bereits ein Akt der Entschleunigung. Schicht für Schicht entsteht etwas Neues aus dem, was bereits war.
Genau diese Schichtung ist es, die den Werken ihren unverwechselbaren Charakter verleiht. Die Oberfläche erzählt von ihrem Entstehungsprozess – von Tiefe, von Textur, von Zeit. Das Ergebnis ist eine Bildsprache, die trotz aller Zartheit etwas Greifbares, Haptisches hat, etwas, das in seiner Materialität modern wirkt und gleichzeitig zeitlos bleibt. Vergangenheit und Gegenwart, Reduktion und Fülle – in meine Werken gehen sie eine stille Verbindung ein.